PROGRAMM

16. und 17. März 2018

Freitag, 16. März 2018

ab 17.00 Uhr – Einlass und Welcome-Drink


18.00 Uhr – Begrüßung


18.15 bis 19.00 Uhr – Woher kommt unsere Tierliebe?

Prof. Dr. Kurt Kotrschal, Biologe und Verhaltensforscher, Universität Wien (A), Fakultät für Lebenswissenschaften, Department für Verhaltensbiologie; Leiter der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle Grünau und des Wolfforschungszentrums Ernstbrunn:

Der Mensch ist das einzige Säugetier, das aus Vergnügen und Begeisterung mit anderen Tierarten zusammenleben möchte. Dieses Bedürfnis ist einem einzigartigen Phänomen geschuldet: der Biophilie.

15 Min. Diskussion


19.15 bis 20.00 Uhr – Gespräche, Bar

Samstag, 17. März 2018

9.15 bis 9.45 Uhr – Hundemensch oder Katzenmensch?

Dr. Birgit U. Stetina, Psychologin, Sigmund- Freud-Privatuniversität Wien (A), Department für Psychologie; Gastprofessorin an der Universität Wien, Fakultät für Psychologie:

Katzenfreunde sind zurückhaltend und kreativ, Hundeliebhaber sind gesellig und pflichtbewusst. Sagt man. Stimmt das auch? Haben bestimmte Typen spezielle Vorlieben für eine Tierart?

15 Min. Diskussion


10.00 bis 10.30 Uhr – Warum halten wir keine Eichhörnchen als Haustiere?

Prof. Dr. Marcus Clauss, Veterinärmediziner, Universität Zürich (CH), Vetsuisse Fakultät, wissenschaftlicher Leiter der Klinik für Zoo-, Heim- und Wildtiere:

Hunde und Katzen sind zu den tierischen Lieblingen in unseren Heimen avanciert. Zähmen kann man auch viele andere, domestizieren aber nicht. Warum eigentlich?

15 Min. Diskussion


10.45 bis 11.15 Uhr – Kaffeepause, Büchertisch


11.15 bis 12.30 Uhr – Wer schön sein soll, muss leiden. Sogar sehr.

Prof. Dr. Gerhard Oechtering, Veterinärmediziner, Universität Leipzig (D), veterinärmedizinische Fakultät, Leiter der Klinik für Kleintiere:

Quälende Kulleraugen, gefährliche Stupsnasen: Perserkatzen, Möpse oder Bulldoggen haben eins gemeinsam: Sie bekommen kaum Luft. Tiere zahlen einen hohen Preis für Schönheitsideale, gemacht von Menschen.

15 Min. Diskussion


13.00 bis 14.30 Uhr – MITTAGSPAUSE zur freien Gestaltung

Parallelprogramm von 14.00 bis 16.00 Uhr

Katze Spezial

14.00 bis 14.40 Uhr – Die Kinderstube und ihre Folgen

Dr. Dennis Turner, Biologe, Gründer und Direktor des Instituts für angewandte Ethologie und Tierpsychologie in Horgen (CH); Privatdozent an der Universität Zürich, Vetsuisse Fakultät; Buchautor:

Wie aufgeschlossen eine Katze gegenüber Artgenossen und Menschen ist, hängt auch mit Erfahrungen in ihrer frühen Jugend zusammen. Eine bestimmte Zeitspanne hat weitreichende Folgen. Aber ist der Zug damit schon abgefahren? 

20 Min. Diskussion


15.00 bis 15.40 Uhr – Von wegen unerziehbar!

Birga Dexel, Berlin (D), Katzentherapeutin, bekannt aus den TV-Sendungen „3 Engel für Tiere“, „hundkatzemaus“ und „Katzenjammer“ auf vox:

Das Clickertraining ist eine Methode, die Katzen geistig und körperlich herausfordert. Gleichzeitig lässt sich Unerwünschtes ab- und Erwünschtes antrainieren. Und: Das Training stärkt die Mensch-Katze-Beziehung. Eine Einführung.  

20 Min. Diskussion

Hund Spezial

14.00 bis 14.40 Uhr – Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Und umgekehrt?

Dr. Désirée Brucks, Veterinärmedizinische Universität Wien (A), Universität Wien und Meduni Wien;  Messerli-Forschungsinstitut; Clever Dog Lab (bis 2017):

Seit Jahrtausenden leben Hund und Mensch Seite an Seite. Das hat Spuren hinterlassen. Hunde verstehen menschliche Kommunikation hervorragend, sie akzeptieren Zweibeiner sogar als Rudelchefs. Und: Hunde haben einen interessanten Sinn für Gerechtigkeit.  

20 Min. Diskussion


15.00 bis 15.40 Uhr – Lieber Labrador, böser Bullterrier! Ist doch so, oder?

Dr. Anja Geretschläger, Genetikerin und Molekularbiologin, Leiterin des Gen-Analyselabors Feragen in Salzburg, (A):

Das Ziel der Hundezucht: Spezielle Eigenschaften herauszuarbeiten und zu betonen. Das gilt für Äußerlichkeiten ebenso wie für das Verhalten. Wird heutzutage ein Hund auffällig, heißt es meist: Das Problem liegt am oberen Ende der Leine. Sind wir uns da wirklich so sicher?

20 Min. Diskussion

16.00 bis 14.45 Uhr – Kaffeepause 2, Signierstunde


16.45 bis 17.30 Uhr – Welpen streicheln, Ferkel essen – Ferkel streicheln, Welpen essen?

Prof. Dr. Markus Wild, Philosoph, Universität Basel (CH), Departement Künste, Medien, Philosophie; Philosophisches Seminar:

Die einen auf dem Plüschsofa, die anderen auf der Schlachtbank. Widersprüche in unserer Beziehung zu verschiedenen Tieren sind tief verwurzelt. Immer mehr Menschen grübeln: Ist das mit heutigem Wissen noch vertretbar?

15 Min. Diskussion


17.45 bis 18.15 Uhr – Podiumsdiskussion


ab 18.30 Uhr – gemeinsames Abendessen im Gasthaus „Goldener Hirschen“, Bregenz

Alle Vorträge werden in deutscher Sprache gehalten.

DAS WAR 2017

PROGRAMM 2017

Freitag, 24. März 2017

18 Uhr – Begrüßung


18.15 Uhr – So gut tun uns unsere Tiere

Prof. Dr. Frank Nestmann, Universität Dresden (D); Inhaber des Lehrstuhls für Rehabilitation und soziale Beziehungen (bis 2014)

Tierische Gesellschaft und ihre positiven Auswirkungen für Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichsten Fähigkeiten und Voraussetzungen


anschließend – Gespräche, Bar

Samstag, 25. März 2017

9.00 bis 9.45 Uhr – Wie die Katze zum Menschen kam

Prof. Dr. Marcelo Sánchez, Universität Zürich (CH), Paläontologisches Institut

Faszinierende Einblicke in die Domestikation und wie Katze und Mensch vom Zusammenleben profitiert haben

15 Min. Diskussion


10.00 bis 10.45 Uhr – Typisch Katzenbesitzer!

Überraschungsgast

Wie ticken eigentlich Katzenhalter? Verblüffende und amüsante Erkenntnisse aus der Wissenschaft

15 Min. Diskussion


11.00 bis 11.30 Uhr – Kaffeepause


11.30 bis 12.30 Uhr – Hat meine Katze jetzt einen Vogel?

Birga Dexel, Berlin (D), Katzentherapeutin, bekannt aus den TV-Sendungen „3 Engel für Tiere“, „hundkatzemaus“ und „Katzenjammer“ auf vox

Spannende Falldokumentationen, was in der Beziehung mit Katzen so alles schief laufen kann – und wie man sinnvoll reagiert

30 Min. Diskussion


13.00 bis 14.30 Uhr – Mittagspause


14.30 bis 15.30 Uhr – Was will mir meine Katze sagen?

Prof. Dr. Susanne Schötz, Universität Lund (SWE), medizinische Fakultät; arbeitet an einem Forschungsprojekt zur Entschlüsselung der Katzenkommunikation

Miau ist nicht gleich miau. Eindrucksvolle Tonaufnahmen und Analysen lassen uns staunen, wie Katzen mit Menschen „sprechen“ und was sie uns sagen wollen

30 Min. Diskussion


16.00 bis 16.30 Uhr – Kaffeepause


16.30 bis 17.00 Uhr –  Zu viele Katzen sind der Vögel Tod

Prof. em. Dr. Peter Berthold, Universität Konstanz, Leiter des Max-Planck-Instituts für Ornithologie (bis 2004), weltbekannter Erforscher des Vogelzugs, Naturschützer

Mieze und das Ökosystem! Katzenhaltung ist beliebt. Doch es gibt Leidtragende des Trends. Katzen sind heute die zweitgrößte Bedrohung von Vögeln und Kleinsäugern

15 Min. Diskussion


17.15 bis 18.00 Uhr – Katzen als Therapeuten für Menschen

Dr. Rosmarie Poskocil, Opponitz (AUT); Tierärztin mit Schwerpunkt Verhaltensmedizin; Expertin für tiergestützte Therapie

Depressionen, Einsamkeit, Alter: Wie können Katzen uns helfen? Für welche Einsätze eignen sie sich? Über die Möglichkeiten und Grenzen der Fähigkeiten von Samtpfoten

15 Min. Diskussion


18.15 bis 18.40 Uhr – Podiumsdiskussion


19.00 Uhr – Abendessen


anschließend – Gespräche, Bar

» Alle Vorträge werden in deutscher Sprache gehalten.